Beiträge

In seiner aktuellen Studie untersucht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) den Stand der Social Media-Aktivitäten in Unternehmen. Keine 40% (oder besser „fast 40%) sind in den sozialen Medien aktiv und haben das Thema in die Bereiche wie Marketing, Kommunikation oder Vertrieb verankert.

Ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist hängt das vom Produkt und der Branche des Unternehmens ab. Ein Mittelständler, mit einem Produkt oder einer Dienstleistung für einen sehr kleinen Kundenkreis, fragt sich sicherlich eher einmal mehr, als zu wenig, wie aktiv er seine Facebook- & Co-Aktivitäten bespielen soll. Ein größeres Unternehmen, bekannte Sportvereine und Städte und Kommunen kommen schon lange nicht mehr an einer seriösen Kommunikation in den Social Networks vorbei.

Für alle, die nicht die Zeit haben sich durch die vielen Seiten der BVDW-Studie zu kämpfen, haben wir hier die wichtigsten Fakten und Erkenntnisse zusammengefasst:

  1. Die Firmen, die bei Facebook, Twitter & Co. aktiv sind, nutzen diese Kanäle zu 38 Prozent schon länger als 2 Jahre. Immerhin 23 Prozent sind schon länger als drei Jahre dabei.
  2. Firmen, die im Social-Web aktiv sind, planen zu 72 Prozent ihre Aktivitäten strategisch
  3. Als Hauptgrund für den Einsatz von Social-Media-Tools führen 74 Prozent die Steigerung ihrer Bekanntheit an
  4. Dann folgen mit 73 Prozent die Kundenbindung,
  5. und mit 71 Prozent die Verbesserung des Images.
  6. Unternehmen, die keine Social-Media-Aktivitäten anwenden, machen dies größtenteils, weil sie keine Relevanz für ihre Kundenzielgruppe (24 Prozent) oder Produkte (18 Prozent) sehen.
  7. Eine gute Nachricht ist: Von den Social-Media-Muffeln sagt immer hin jeder fünfte, dass er in den kommenden zwölf Monaten dem Thema mehr Bedeutung beimessen will.
  8. Die größten Erfolge verbuchen die Unternehmen in der Kundenbetreuung (63%), Kundenbindung (61%) und bei Werbekampagnen (57%). „Die generelle Erfolgseinschätzung von Social-Media-Aktivitäten bietet noch Potential: drei von zehn Unternehmen sind unentschlossen hinsichtlich der Erfolgseinschätzung“, heißt es in der Studie.
  9. Mit dem richtigen Monitoring und den effektiven Einsatz von KPIs haben viele Unternehmen noch immer große Schwierigkeiten. „Die Messbarkeit des Erfolgs von Social-Media-Aktivitäten wird als relativ schwierig aber machbar eingeschätzt.
  10. Jedes fünfte Unternehmen misst seine Social-Media-Aktivitäten, jedes Zweite hat Interesse daran“, schreiben die Autoren.

Die ganze Studie gibt es übrigens hier.

Mitte Juni sprach Marco Ripanti im Interview mit Management-Radio über die aktuelle und künftige Bedeutung von Social Media für Führungskräfte. Heute bekräftigen wir unser Interesse Sie auf diesem Wege zu begleiten mit zwei Studien-Ergebnissen.

Weber Shandwick hat in den Studien The Social CEO und The Social CEO II gezeigt, dass es a.) noch großen Nachholbedarf auf diesen Gebiet gibt und b.) die Bereitschaft von Managern und Führungskräften groß ist in diesem Thema aktiver zu werden.

Wenn auch Sie nach dem Lesen der Studien der Meinung sind einen Sparringspartner in Sachen Social Media zu benötigen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

The Social CEO

Download Summery The Social CEO II

Bücher und Zeitungen fallen weiter ab.

Eine Studie des medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zeigt auf, was wir eigentlich schon alle wussten. Das Internet hat Radio und TV als Informationsquelle der Jugendlichen überholt und steht nun an der Spitze. Printmedien verlieren noch weiter an Bedeutung.

Die Umfrage zwischen den 14- bis 19-Jährigen macht aber euch deutlich, dass die neue Form der Information gerne im Kontext der Unterhaltung gesucht wird. Über 80% dieser Zielgruppe gehen täglich ins Internet.

Unternehmen dessen Zielgruppe genau diese Jugendlichen sind, stehen nun vor der Herausforderung ihre „Informationen“, „Dienstleistungen“ und „Waren“ in ein solches Unterhaltungsformat zu packen damit sie angenommen werden.

Auch eine Definition von Content Marketing.

Hier noch eine  Grafiken aus der Studie.


Studie-Mediennutzung-Jugendliche-Sinus_Milieu_Modell-Behrens-et-al-2014-20140618